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Happy Jona – häufig gestellte Fragen

Eine ständige Thematisierung von Geschlechtsunterschieden trägt dazu bei, diese zu überschätzen und somit Stereotypen zu festigen. Also warum machen wir sie nochmal zum Thema? Das Geschlecht einer Person ist für uns das vermutlich wesentlichste Merkmal. Du magst Dich nicht an die Haarfarbe des Einbrechers erinnern, aber Du weißt vermutlich sein Geschlecht ohne bewusst darauf geachtet zu haben. Solange Stereotype in uns wohnen, wenden wir sie unbewusst permanent an und erleiden entsprechend die Konsequenzen. Um Stereotypen zu brechen, müssen wir sie nochmal ins Bewusstsein rufen und korrigieren, denn unser Bewusstsein können wir im Gegensatz zum Unterbewusstsein steuern – Ziel muss dabei immer sein, ein positives Verständnis von weiblicher und männlicher Identität und daraus ein stabiles Selbstwertgefühl zu entwickeln.
Das größte Problem an Stereotypen sind die Bewertungen, die damit einhergehen. Fremde Gruppen ab- und die eigenen Gruppen aufzuwerten, baut unseren Selbstwert auf. Im Fall Geschlecht liegt jedoch eine asymmetrische Bewertung vor. Das männliche Geschlecht wird generell eher auf- und das weibliche Geschlecht generell eher abgewertet. Das spiegelt sich unter anderem im Selbstbild von Kindern wider. Mädchen trauen sich selbst weniger zu, als sie tatsächlich leisten. Jungen hingegen überschätzen sich.
Tatsächlich angeborene Geschlechtsunterschiede sind vermutlich deutlich geringer als Du denkst. Stereotype kann man jedoch nicht einfach wegradieren. Ein solider Ansatz beginnt damit, die tatsächliche Unterschiede samt Hintergrund neu zu lernen. Aus diesem Grund haben wir das Wissen aus sämtlichen Studien zu Geschlechtsunterschieden für Dich aufbereitet.
Happy Jona ist im August 2019 gestartet. Wir stehen also noch ganz am Anfang und werden noch viele weitere Themen aufbauen. Anstatt viele Themen oberflächlich anzukratzen, fangen wir mit dem für unsere Kinder wesentlichstes Thema an und bearbeiten es gründlich. Das nächste Thema folgt im Anschluss.